Borieren - Erfolgreich gegen den Verschleiß!

Wir bieten Verschleißschutzlösungen mit Borieren.

Unsere Fachgebiete

Wir sind ein weltweit tätiges Unternehmen auf dem Gebiet des Verschleißschutzes durch Borieren. Wir bieten das Borieren als Dienstleistung an und vertreiben die von uns entwickelten Boriermittel der EKABOR® Reihe.

Ihre Ansprechpartner

Unser kompetentes Team bietet Ihnen für jeden Bereich eine persönliche Beratung an. Unsere Ingenieure kümmern sich um die fachgerechte Beratung zur Werkstoffauswahl, der Lohnborierung und weiteren Wärmebehandlung Ihrer Bauteile.

Gerne beantworten wir Ihre Fragen zu EKABOR®-Boriermitteln, den Borocoat®-Diffusionsbeschichtungen und der vielseitigen Technik des Borierens. Über unseren Vertrieb können Sie Bestellungen aufgeben und Preisanfragen stellen.

Die Mitarbeiter/-innen des werkstofftechnischen Labors sind Ihre Ansprechpartner für Fragen der auftragsbegleitenden Qualitätskontrolle.

Kontakt aufnehmen

BorTec baut seinen Ekabor® Vertrieb konsequent weiter aus

Die Firma SANYO TRADING CO., LTD, seit Jahren kompetenter Ansprechpartner für Ekabor® Boriermittel für den den japanischen Markt, weitet seine Aktivitäten auf den Süd-Ost Asiatischen Raum und Länder wie Thailand, Vietnam und Indonesien aus.
Bei einem Treffen zwischen Mr. Horoshi Furusawa (Sanyo), Andreas und Ralph Hunger (BorTec) wurde die Intensivierung der gemeinsam ...

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Technologie

Das von uns entwickelte Borodur®-Verfahren ist ein auf der Boriertechnologie basierendes thermochemisches Verfahren, bei dem durch Eindiffusion von Bor in die Werkstoff- oberfläche harte und verschleißbeständige Borocoat®-Schichten erzeugt werden.

Die Anwendung dieser Schichten erfolgt im gesamten Bereich des Maschinen-, Anlagen-, Apparate-, Werkzeug- und Fahrzeugbaus.

EKABOR®

Sind die für das Borierverfahren notwendigen Einsatzstoffe, mit deren Hilfe durch einen thermischen Prozess verschleißbeständige Boridschichten erzeugt werden. Die Boriermittel gibt es in Form von Pulvern, Granulaten und Pasten.

Ihr Einsatz richtet sich nach den konkreten technologischen Bedingungen (z.B. Teilegeometrie, Werkstoff u.a.)

Borocoat®

Borocoat®-Borierschichten sind mittels Borodur®-Verfahren erzeugte hochverschleiß- beständige Schichten auf Basis metallischer Boride.

Für Borocoat®-Diffusionsbeschichtungen eignen sich Stähle, Gusseisen, Nickelbasislegierungen und Refraktärmetalle.

Nicht geeignet sind z.B. Aluminium, Kupfer und Messing.

BorTec - Ihr Experte für Verschleißschutz

Verschleißerscheinungen an metallischen Teilen sind eine Herausforderung in vielen Branchen und Einsatzgebieten. Auch Stahlprodukte haben mit verschieden Verschleißerscheinungen zu kämpfen. Viele Stahlsorten sind anfällig für Korrosion und Verschleiß durch Abrieb, Adhäsion, Oberflächenzerrüttung und Tribooxidation.
Grundsätzlich wird unter Verschleiß der fortschreitende Materialverlust aus der Oberfläche eines harten Körpers durch mechanische Ursachen verstanden. Verschleiß manifestiert sich in verschiedenen Formen. Risse, Grübchen, Löcher, Kuppen, Fresser oder Materialabtrag gehören zu den möglichen Ausprägungsformen von Verschleiß. Verschleiß reduziert die Zuverlässigkeit von Bauteilen und kann zu hohen Folgekosten durch Reparatur oder durch das notwendige Austauschen der betroffenen Teile führen.

Anwendungsgebiete für die Optimierung des Verschleißschutzes

Viele metallische Produkte sind von mechanischem Verschleiß betroffen. In den meisten industriellen Branchen ist daher Verschleißschutz und Veredlung der verwendeten Werkstoffe nötig, um die Anzahl von Reparaturprozessen zu minimieren und die Lebensdauer der eingesetzten Teile zu verlängern.
Besonders stark von Verschleiß betroffen sind beispielsweise Förderanlagen, in denen harte und scharfkantige Materialen bewegt werden. Hier sind beispielsweise Förderschnecken, Rüttelrichter und Trichter zu nennen. Auch die meisten Arten von Lagern, Kupplungen, Bremsen und Getrieben sind bauartbedingt häufig von Verschleißerscheinungen betroffen. Im Bauwesen werden ebenfalls hohe Ansprüche an Härte und Korrosionsschutz gestellt. Weitere Anwendungsgebiete sind die Armaturenindustrie, die Kraftwerkstechnik, der Turboladerbau, der Werkzeugbau, die Umformtechnik, die Kunststoffverarbeitung, die Glasindustrie, der Getriebebau, der Textilmaschinenbau, die Aluminiumverarbeitung und der allgemeine Maschinenbau.

Die wichtigsten Mechanismen, die Verschleiß verursachen

Es gibt 4 Effekte, die die häufigsten Verschleißvorgänge beschreiben. Dies sind adhäsiver Verschleiß, abrasiver Verschleiß, Oberflächenzerrüttung und Tribooxidation

  1. Abrasiver Verschleiß bezeichnet Verschleiß, der durch harte Teilchen im Schmierstoff oder durch Spitzen zwischen Reibungspartnern entsteht. Dabei dringen die harten Partikel in die Oberfläche des Reibungspartners, die Oberfläche wird geritzt und es erfolgt eine Mikrozerspanung. Durch die ritzende Beanspruchung entstehen auch Mikrofurchen und -brechen.
  2. Adhäsiver Verschleiß bezeichnet Verschleiß, der durch Oberflächenhaftung entsteht. Durch wiederholte Gleitbewegungen werden nach und nach Randschichten abgetragen. Dies ist meist bei weniger harten Werkstück der Fall, allerdings kommt es auch bei Oberflächen mit gleicher oder ähnlicher Härte zum adhäsivem Verschleiß. Ein anderer Begriff für adhäsiven Verschleiß ist auch Haftverschleiß. Ursache für Haftverschleiß ist die Bildung und Trennung von atomaren Bindungen in z.B. Oxidationsschichten, sogenanntes Mikroverschweißen. Als Folge von Adhäsion tritt Materialübertrag auf.
  3. Oberflächenzerrüttung entsteht durch wechselhafte oder anschwellende Belastung eines Werkstoffes. Dabei entstehen Mikrorisse in der Oberfläche, die bei weiterer Belastung anwachsen.
  4. Unter Tribooxidation versteht man die Entwicklung von Zwischenschichten durch chemische Prozesse und die darauffolgende Zerstörung dieser Schichten durch Bewegung der Gleitpartner.

Härtesteigerung als Maßnahme zum Schutz gegen Verschleiß

Härte kann als der Widerstand bezeichnet werden, den ein Werkstoff dem Eindringen eines anderen Körpers entgegensetzt. Dies können härtere, gleich harte oder weichere Körper sein. Um Verschleiß zu minimieren spielt auch der jeweilige Verwendungszweck eine gewichtige Rolle. So sollte bei reibendem Verschleiß der Grundkörper härter sein als der Reibungspartner, während bei Prallverschleiß der Grundkörper weicher sein sollte. Für den Verschleißschutz ist also nicht nur maximale Härte entscheidend. Die Körper sollten je nach Einsatzzweck gezielt mit Härteeigenschaften versehen werden.
Auch beim Abrieb ist die Härte, neben der optimalen Rauheit der Oberflächen, von entscheidender Bedeutung.

Verschleißschutz durch BorTec Lösungen

BorTec stellt mit den Borocoat® Diffusionsbeschichtungen, die im Borodur® Verfahren appliziert werden eine Lösung für hohe Anforderungen im Verschleißschutz bereit. Das Borodur® Verfahren basiert auf dem Prozess des Borierens. Dabei wird durch die Eindiffusion von Bor in die Oberfläche des Werkstoffes eine äußerst harte Schicht erzeugt, die den Verschleißschutz vor allem gegen abrasive und adhäsive Beanspruchung enorm erhöht. Auch die thermische Beständigkeit wird auf bis zu 1000 °C erhöht. Die exakten Werte sind dabei jeweils vom behandelten Ausgangswerkstoff abhängig.

  • Die Borocoat® Beschichtungen sind für verschiedene Werkstoffe geeignet. Die von Bortec entwickelten Borierschichten sind unter anderem für unlegierte und niedriglegierte Stähle, rostfreie Stahlsorten (austenitische, ferritische, martensitische, Duplex), Kalt-, Warm- und Schnellarbeitsstähle, PM-Stähle sowie Nickelbasislegierungen anwendbar.
  • Wir veredeln ihre Bauteile im Lohn als Dienstleistung. Außerdem vertreiben wir unsere selbst entwickelten EKABOR® Boriermittel als Pulver, Pasten und Granulate weltweit.